07. Februar 2009

Social Web 2.0 Plattformen Xing, MeinVZ, StudiVZ, Stayfriends und mehr



Social-Web Plattformen gibt es ja mittlerweile genügend. Hier und da hab ich mir diese einmal angeschaut, aber viel zu sehen gibt es ohne Anmeldung nicht. Clever durchdacht, durch jede Anmeldung wächste die Werbewichtige Userzahl, ob nun auch jeder User die Seiten nutzt, ist dahin gestellt.

Auch von mir gibt es einige Anmeldungen im Netz, aber für mich als wichtige Social Web Plattoform ergab sich nur XING, die VZ Portale (erst StudiVZ nun MeinVZ) und Stayfriends.

Dafür das MeinVZ (wie auch die anderen VZ Portale) ein kostenloses Portal ist, empfinde ich es im privaten Bereich sogar von mehr Nutzen gegenüber Stayfriends.

Stayfriends ermöglicht zwar das schnelle auffinden von ehemaligen Schulfreundschaften, ist aber um es komplett zu nutzen kostenpflichtig.

Was ich nicht unbedingt schlimm finde, was mich bei Stayfriends viel mehr nervt, ist, das man zu leicht private Daten der Nutzer lesen kann.

Wenn z.B. eine persönliche Nachricht bei Stayfriends versendet wird, dann bekommt man eine automatisch generierte Email, in der schon der Großteil dieser Nachricht angezeigt wird.
Ein Klick auf die Email und die Stayfriends Seite öffnet sich und man kommt in den Genuß der kompletten „persönlichen Nachricht”.


Ohne jegliche Passwort Abfrage. Erst wenn man diese Nachricht beantworten möchte, benötigt man diese. Dies hat für mich mit Datenschutz nicht viel zu tun, wenn jemand Zugang zu meinen Emails erlangt auch gleichzeitig meinen Userbereich des Stayfriends Profil durchforsten kann.

Da muss nachgebessert werden.

Ansonsten eine brauchbare Plattform.

Die VZ Portale sind hingegen kostenlos und man kann seine Freunde und Bekannten suchen. Als Filter gibt es die Namensuche, Stadtsuche, Unisuche und und und.

Nachrichten wirken für dritte zumindest unzugänglicher, da nur eine Email kommt mit „Du hast eine Nachricht von xyz bei meinvz.”

Alles andere sieht man erst nach Eingabe des Passwortes. Ich denke so muss es laufen.
Dazu kann man sein Profil komplett oder teilweise für dritte Freischalten und bestimmen was es zu sehen gibt. Erst nach einer Freundschaftsanfrage kann man mehr entdecken.

Auch hier bleibt ein Stückweit Anonymität, wenn man diese möchte, denn nicht jeder möchte auch jedem alles von sich preis geben – Stichwort Arbeitskollegen, Chefs usw..

Ebenso gibt es hier noch viele Gruppen, die durch die User gegründet werden können und ebenfalls einen kostenlosen Mehrwert bieten.

Xing hingegen ist eine reine Businessplattform, kostenlos oder kostenpflichtig, je nachdem welchen Nutzen man haben möchte. Für mich ist dies die unattraktivste Plattform, aber für jeden der im Business steht eine wichtige Anlaufstelle, denn nirgends finde ich leichter die direkten Ansprechpartner als bei XING und daher ist sie auch gleichzeitig die wichtigste für mein Berufsleben.

Spaß habe ich dann aber woanders.

Meine Proil bei Xing an die Profile von MeinVZ und Stayfriends gelangt ihr nur über die entsprechende Suchfunktion auf den Seiten.


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